Startseite

Nachlese

Rückschau auf die MHC-Aktivitäten



Höss-Halle, Hinterstoder

Mehr Fotos finden Sie im Bilderarchiv oder auf Anfrage (brita.gasselseder@tmg.at).




9/5/2003

Starkes Zeichen für ein aktives Holzbauland

Verleihung des ersten oberösterreichischen Holzbaupreises:

Das Land Oberösterreich, der Möbel- und Holzbau-Cluster, die Landesinnung der Zimmermeister OÖ und proHolz OÖ haben den ersten oberösterreichischen Holzbaupreis verliehen. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus der Holzbau-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden die Preise am 5. September 2003 im Rahmen der Rieder Landwirtschaftsmesse überreicht. Insgesamt wurden 75 Objekte zum Holzbaupreis eingereicht. In vier Kategorien wurden drei Auszeichnungen und sieben Anerkennungen vergeben. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: „Die eingereichten Projekte und Objekte sind ein Beweis für die hohe Kompetenz und Innovationskraft unserer Betriebe. Zum ersten Mal setzen wir mit dem Holzbaupreis auch ein entsprechendes Zeichen dafür!“.

Hochwertig – ökologisch – wirtschaftlich

"Um die neue Holzbauarchitektur in den Blickpunkt zu rücken und damit den Einsatz des Rohstoffes Holz zu forcieren, wurde vom Land Oberösterreich, dem Möbel- und Holzbau-Cluster gemeinsam mit der Landesinnung der Zimmermeister OÖ und proHolz OÖ heuer erstmals der oberösterreichische Holzbaupreis ausgeschrieben", betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer sein Engagement für den heimischen Werkstoff. Die Gründe dafür sind vielfältig: Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff und zeichnet sich auch durch seine ökologisch bedeutende Komponente aus: Denn immerhin bringt der vermehrte Einsatz dieses Werkstoffes auf lange Sicht eine deutliche Senkung des Co2-Gehalts in der Luft.

Auch der wirtschaftliche Aspekt ist von großer Bedeutung: Denn die Verarbeitung der beträchtlichen Holzreserven und –potenziale und die Nutzung der Kompetenz der oberösterreichischen Betriebe führen dazu, dass die Wertschöpfung im Land bleibt.

„Der Holzbaupreis ist eine wichtige und notwendige Einrichtung, die dazu führt, dass einerseits die Wertschöpfung von Holz gesteigert wird und auch der ländliche Raum nachhaltig profitiert“, meint Landeshauptmann Dr. Pühringer weiter. „Und: Es gibt noch große Entwicklungspotenziale!“.

Heimisches Holz ist ein hochwertiger, ökologischer und wirtschaftlicher Rohstoff. Vier Millionen Festmeter wachsen alleine in Oberösterreichs Wäldern pro Jahr nach. Nur drei Millionen davon werden genutzt. Der Wertschöpfungsprozess liegt in österreichischer Hand und bietet für den Holzbau ein enormes wirtschaftliches Potenzial.

Neben dem Land Oberösterreich steht auch die Wirtschaftskammer Oberösterreich voll und ganz hinter dem Holzbaupreis. Präsident Bgm. Viktor Sigl: „Die Holzwirtschaft ist Devisenbringer Nr. 2 in Österreich. Es wurde Zeit, unseren Betrieben durch diesen Preis eine Präsentationsmöglichkeit zu bieten und ihre Leistungen entsprechend zu würdigen. Auch dass Holz ein wichtiger Exportfaktor ist und viele Arbeitsplätze sichert, ist gemeinhin wenig bekannt!“. Der Preis setzt darüber hinaus Anreize für eine neue Holzbauarchitektur im Land und unterstreicht die zahlreichen positiven Aspekte des Werkstoffes Holz anhand realisierter Projekte. Das Ergebnis des Holzbaupreises belegt: oberösterreichische Holzbaubetriebe errichten hochqualitative und technisch ausgereifte Holzbauten!

Auch die Zahl der Einreichungen und die Qualität der prämierten Objekte spricht für das enorme Potenzial im konstruktiven Holzbau. Von den 75 Einreichungen wurden in vier Kategorien zehn Auszeichnungen und Anerkennungen ermittelt.

Holz verbindet „Öko“ und „High Tech“

Der Holzbaupreis ist ein wirksames Instrument, um das Image von Holz zu verbessern, seine wertvollen technischen Eigenschaften hervorzustreichen und auf die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in der modernen Holzbauarchitektur hinzuweisen. Die Verwendung des heimischen Rohstoffes steigert die Wertschöpfung in der Region, bietet in der Konstruktion einen hohen

Vorfertigungsgrad, Dämmung und schafft ein angenehmes und behagliches Raumklima. Denn Holz verbindet „Öko“ und „High-tech“.

Nächster Holzbaupreis: Im Jahr 2005

Mit Produkten aus Holz positioniert sich Oberösterreich als Natur- und Wirtschaftsstandort gleichermaßen und erlebt, durch die verstärkte Nachfrage nach Holzbauten, einen enormen Aufschwung. „Diese Entwicklungen in der Holzbaubranche sind Grund genug, dem zweiten oberösterreichischen Holzbaupreis im Jahr 2005 mit Freude und Spannung entgegen zu sehen“, sagt Mag. Gernot Kammerhofer der Manager des Möbel- und Holzbau-Clusters, dem Unternehmensnetzwerk von 180 Unternehmen aus den Bereichen: Möbelindustrie, Tischlergewerbe, Holzbau und der dazugehörenden Zulieferindustrie. „In diesem Projekt konnten wir unsere Erfahrungen aus der Clusterarbeit optimal einbringen. Wir haben so einen wichtigen Grundstein für eine effektive Unterstützung der Unternehmen in diesem Bereich gelegt!“

Rückfragen-Kontakt: Brita Gasselseder, Möbel- und Holzbau-Cluster,
Telefon: 070/ 79810- 5133 oder brita.gasselseder@tmg.at

 

Zurück zur Übersicht "MHC-News" >>>

Zurück zur Übersicht "Presseinfos" >>>

Download des Pressetextes als Word-Dokument >>>

<< zurück zur Übersicht